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Wie man einen Motorradmotor reinigt

Wie man einen Motorradmotor reinigt

Dein Motorrad solltest du generell regelmäßig reinigen, damit es nicht nur top aussieht, sondern auch top funktioniert. Den Motorradmotor zu reinigen, ist gar nicht so schwer wie man anfangs vielleicht denkt. Es gibt lediglich ein paar Dinge, die es zu beachten gibt. Hier zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du deinen Motorradmotor ganz einfach zuhause zum Glänzen bringst.

Was brauche ich? 

Luftkompressor oder Druckluftdosen, Wasserschlauch, Schwamm, Borstenbürste, Eimer mit warmem Wasser und Seife, Motorrad- Entfettungsmittel, Poliertücher (Mikrofaser) oder alte Lappen, Plastiktüten, Abdeckband, Schutzmittel für Gummidichtungen. 

Schritt 1: Oberflächlichen Schmutz mit Druckluft ab- und ausspritzen 

Mit dem Luftkompressor oder der Druckluftdose bläst du zunächst vorsichtig so viel Staub wie möglich aus dem Motorradmotor. 

Schritt 2: Empfindliche Teile abdecken oder entfernen 

Teile, die besonders empfindlich oder anfällig sind, gegen zum Beispiel Wasser etc. solltest du vor dem richtigen Reinigen des Motors möglichst abnehmen oder abdecken. Teile, die entfernt werden können, sind der Luftkasten sowie der Luftfilter. Unbedingt abdecken solltest du den Auspuff, den Sicherungsblock, die Zündkerzen, die Zündspule sowie den Sicherungskasten. Zur Abdeckung kannst du ganz einfach eine Plastiktüte und zum Verdichten Klebeband verwenden. Allgemein kannst du in diesem Schritt alle Teile entfernen, die den Zugang zum Motor verhindern. 

Schritt 3: Motor entfetten 

In diesem Schritt wollen wir das Schmierfett von unserem Motor entfernen. Dazu nimmst du deinen Motorradentfetter. Zur Anwendung liest du dir am besten die Anweisungen auf deinem Produkt sorgfältig durch und trägst das Entfernungsmittel wie vorgeschrieben auf das Motorgehäuse auf. Dann lässt du es die vorgegebene Zeit einwirken. In den meisten Fällen muss das Entfernungsprodukt zwischen 15 und 30 Minuten einwirken 

Schritt 4: Entfetter mit dem Schlauch abspülen 

Als Nächstes nimmst du den Wasserschlauch (eventuell mit Hochdruckspritzdüse) und spülst die Oberfläche ab, auf die du im vorherigen Schritt deinen Entfetter aufgetragen hast. Du solltest darauf achten, dass du das gesamte Entfettungsmittel beim Abspülen vom Motor entfernst. 

Schritt 5: Schwer erreichbare Stellen putzen 

Im nächsten Schritt geht es an die hartnäckigen Flecken und schwer erreichbaren Stellen. Dazu nimmst du einen Eimer mit warmem Wasser und Seife und einen Schwamm sowie eine Borsten- oder Schrubbbürste. Hier sollen Öl und andere Verschmutzungen, die die erste Reinigung überlebt haben, entfernt werden. Nach dem Schrubben spülst du den gesamten Motor nochmals mit dem Wasserschlauch ab. 

Schritt 6: Trocknen 

Das überschüssige Wasser auf dem Motor kannst du mit einem Mikrofasertuch oder einem alten Lappen abtupfen und mit dem Luftkompressor oder mit der Druckluftdose Wassertropfen aus schwer erreichbaren Stellen zu entfernen. Danach solltest du das Motorrad beziehungsweise den Motor etwa eine halbe Stunde lang an der Luft trocknen lassen. 

Schritt 7: Gummidichtung Schutzmittel auftragen 

Als fast letzter Schritt wollen wir uns den Gummidichtungen widmen. Dabei versehen wir die Gummidichtungen des Motors mit einem Schutzmittel. Auch hier gilt, richte dich nach den Anweisungen deines Produktes. Trage das Mittel auf alle Bereiche wie Schläuche, Abdeckungen, Armaturen etc. auf. 

Schritt 8: Aufpolieren 

Mit etwas Metallpolierer und einem sauberen Tuch kannst du dann abschließend noch das Chrom polieren. 

Schritt 9: Plastiktüten und Klebeband entfernen 

Zum Schluss musst du natürlich noch die Plastiktüten und das Klebeband wieder von den empfindlichen Stellen entfernen. 

 

 

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